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Montag, 22. Juni 2026

Wissenschaft im Dialog: LIfBi und GNM starten Transformation Slam

Das LIfBi und GNM haben das Projekt "Transformation Slam" ins Leben gerufen. Ziel ist es, Wissenschaft und Gesellschaft durch kreative Formate zu verbinden.

Tom Klein · · 2 Min. Lesezeit

Einführung

Der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In diesem Kontext haben das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und das Germanisches Nationalmuseum (GNM) ein gemeinsames Projekt namens "Transformation Slam" gestartet. Dieses Projekt richtet sich an Fachleute, Studierende und die Öffentlichkeit, die Interesse an der Wissenschaftskommunikation und interaktiven Formaten haben.

Ziel des Projekts

Der "Transformation Slam" zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse auf eine zugängliche und unterhaltsame Weise zu präsentieren. Durch innovative Formate sollen komplexe Themen vereinfacht und für ein breiteres Publikum verständlich gemacht werden. Diese Herangehensweise fördert den Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Gesellschaft und erhöht das Verständnis für wissenschaftliche Prozesse.

Struktur des Transformation Slam

Der "Transformation Slam" wird als Wettbewerb durchgeführt, bei dem Teilnehmende ihre Forschungsprojekte in einer kreativen und kurzweiligen Form vorstellen. Die Präsentationen sind auf maximal fünf Minuten begrenzt, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu erhalten und das Wesentliche der Forschung zu vermitteln. Die besten Beiträge werden von einer Jury ausgezeichnet, die aus Experten unterschiedlicher Fachrichtungen besteht.

Teilnahmevoraussetzungen

Interessierte können sich für den "Transformation Slam" bewerben, wenn sie ein aktuelles Forschungsprojekt in der Wissenschaft oder einem verwandten Bereich bearbeiten. Die Projekte sollten innovativ sein und ein hohes Potenzial für gesellschaftliche Relevanz aufweisen. Die Bewerbungen müssen folgende Punkte umfassen:

  • Kurzbeschreibung des Projekts
  • Die zentrale Fragestellung oder Hypothese
  • Erklärungen zur Methodik
  • Relevanz für die Gesellschaft

Ablauf der Veranstaltung

Der "Transformation Slam" wird in mehreren Phasen durchgeführt. Zunächst erfolgt die Ausschreibung, gefolgt von der Auswahl der Teilnehmenden. Anschließend finden Workshops statt, in denen die Teilnehmenden lernen, wie sie ihre Präsentationen effektiv gestalten können. Am Veranstaltungstag präsentieren die Teilnehmenden ihre Projekte vor Publikum und Jury. Diese Struktur fördert nicht nur das wissenschaftliche Verständnis, sondern auch die Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten.

Bedeutung von Wissenschaftskommunikation

Die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist entscheidend, um das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken und die öffentliche Akzeptanz zu erhöhen. Projekte wie der "Transformation Slam" tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Interesse an der Wissenschaft zu fördern. Durch den persönlichen Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Gesellschaft wird ein Raum für Diskussionen und Fragen geschaffen.

Ausblick auf zukünftige Kooperationen

Das LIfBi und das GNM planen, den "Transformation Slam" regelmäßig durchzuführen und eventuell neue Formate zu entwickeln, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft weiter fördern. Ziel ist es, die wissenschaftliche Bildung zu stärken und ein besseres Verständnis für aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel oder Digitalisierung zu schaffen. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und anderen Organisationen aus der Zivilgesellschaft wird angestrebt, um die Reichweite und Wirkung des Projekts zu erhöhen.